Fluorit hat sich in den letzten Jahren zu einem der gefragtesten Minerale unter Sammlern weltweit entwickelt. Seine außergewöhnliche Farbenvielfalt, spektakulären Kristallformen und oft seltenen geologischen Entstehungsbedingungen machen ihn zu einem echten Highlight – nicht nur in Vitrinen, sondern auch in der wissenschaftlichen Erforschung. Während legendäre Fundorte wie der Mont Blanc oder der Planggenstock international große Bekanntheit erlangt haben, ist das Fluoritvorkommen in Österreich außerhalb spezialisierter Fachkreise bislang vergleichsweise wenig beachtet worden.
Dabei haben die Ostalpen Bemerkenswertes zu bieten: von farbintensiven Oktaedern aus dem Lungau über spektakuläre Einzelfunde in den Zentralalpen bis hin zu geologisch außergewöhnlichen Lagerstätten im Westen des Landes. Viele dieser Funde stehen qualitativ internationalen Spitzenstücken in nichts nach, manche übertreffen sie sogar in ihrer Einzigartigkeit.
Dieser Artikel bietet eine geologisch und mineralogisch fundierte Übersicht der bedeutendsten österreichischen Fluoritfundstellen. Er ist nach Bundesländern gegliedert und beleuchtet sowohl historische Klassiker als auch spektakuläre Neuentdeckungen. Aus praktischen Gründen liegt der Fokus auf bekannten und dokumentierten Lokalitäten. Kleinere Funde, nicht zugängliche Stellen oder bisher unveröffentlichte Entdeckungen konnten nicht alle berücksichtigt werden. Gleiches gilt für jene Fundstellen, zu denen kein geeignetes Bildmaterial vorliegt.
Während in Wien und im Burgenland keine relevanten Fluoritfunde bekannt sind, liefert Niederösterreich nur vereinzelt belegbare Mikrofunde – etwa aus dem Steinbruch Groisbach im Bezirk Baden oder aus kleineren Vorkommen rund um Waidhofen an der Ybbs. Spannender wird es bereits in Oberösterreich. Hier beginnt eine Reise durch eine facettenreiche und oft unterschätzte Welt alpiner Fluoritmineralien.
Oberösterreich
Im südlichen Oberösterreich, zwischen dem Pyhrnpass und dem Hengstpass, liegen zwei bedeutende Fluoritfundstellen: die ältere und berühmte am Hüttgraben auf der Fuchsalm (Gemeinde Spital am Pyhrn) sowie die etwas jüngere Fundstelle bei Rosenau am Hengstpass. Beide Orte befinden sich in benachbarten Gemeinden des Bezirks Kirchdorf an der Krems, in einem stark bewaldeten Gebiet mit eingeschränktem Zugang. Die Gemeinde Rosenau zählt nur knapp über 600 Einwohner, erstreckt sich jedoch über mehr als 100 Quadratkilometer – ein Großteil davon ist, wie auch auf der Fuchsalm, von dichten Wäldern bedeckt.
Die Fundstellen wurden meist zufällig entdeckt, etwa bei Hangabbrüchen, Muren oder beim Anlegen von Forstwegen.
Die genannten Vorkommen liegen an der geologischen Kontaktzone zwischen zwei sehr unterschiedlichen Gesteinsformationen: dem Gutensteiner Kalk und dem Haselgebirge. Während der Gutensteiner Kalk ein tiefmariner Kalkstein ist, handelt es sich beim Haselgebirge um eine tonig-salzige, tektonisch stark beanspruchte Formation aus flacheren Ablagerungsräumen. Dass diese beiden Gesteine heute direkt aneinandergrenzen, verdeutlicht eindrucksvoll die gewaltigen tektonischen Bewegungen der Ostalpen – ursprünglich waren sie durch tausende Höhenmeter voneinander getrennt.
Die Fluorite aus dem Gutensteiner Kalk sind besonders für ihre intensive, dunkelviolette Farbe bekannt. Ihre Färbung hängt vom Gehalt an Fluorkohlenwasserstoffen im umgebenden Gestein ab: Je höher dieser ist, desto dunkler erscheint der Kalk und umso intensiver ist das Violett der Fluoritkristalle.
In Rosenau wurden in hellem Kalk farblose Fluorite mit bis zu zwei Zentimeter Kantenlänge sowie große, klare Calcitkristalle gefunden. Zwar ist das Haldenmaterial heute stark verwittert, doch lassen sich die ehemals prachtvollen Stufen noch erahnen.
Die hier vorgestellten Stücke stammen aus der Sammlung von Klemens Mikulaschek, der die vom bekannten österreichischen Mineralogen Ottmar Wallenta entdeckte Fundstelle seit vielen Jahren systematisch bearbeitet. Die Arbeit im extrem harten Gutensteiner Kalk ist dabei eine besondere Herausforderung: Ein gewöhnlicher Hammer ist kaum ausreichend – bei einem Besuch durch Mikulaschek und den Autor zerbrach der Stiel eines 10-kg-Fäustels unter der Belastung. Außerdem lösen sich durch die Erschütterung beim Schlagen oft kleine Fluoritkristalle. Sie springen wie violette Funken vom Gestein ab. Nur der gezielte Einsatz von Bohrmaschinen ermöglicht eine schonende und erfolgreiche Gewinnung.
Die meisten Funde aus der Region zeigen Fluoritkristalle in würfelförmigen Habit (Hexaeder).
Steiermark
Auch in der Steiermark stammen die bedeutendsten Fluoritfunde aus dem bereits beschriebenen Gutensteiner Kalk. Besonders bekannt sind dabei die Fundstellen bei Gams bei Hieflau und im Kaswassergraben. Die bedeutendste und mineralogisch ergiebigste Lokalität dieser geologischen Formation liegt jedoch bei Unterlaussa, im Grenzgebiet zwischen Oberösterreich und der Steiermark.
Die Fundstelle befindet sich im Bereich der Ennstaler Alpen, deren höchste Erhebung das 2.369 m hohe Hochtor bildet. Auch der berühmte steirische Erzberg, einer der größten Erztagebaue Europas, zählt geologisch zu dieser Alpenregion.
Die genaue Entdeckungsgeschichte der Fluorite von Unterlaussa ist nicht dokumentiert. Sicher ist jedoch, dass bereits Erzherzog Johann von Österreich (1782–1859) ein Stück aus dieser Lokalität in seiner Sammlung hatte. Johann war bekannt für seine naturwissenschaftliche Neugier und baute eine bedeutende Sammlung auf, die unter anderem zahlreiche Mineralien umfasste.
In der Steiermark wird er bis heute hoch geschätzt – auch aufgrund seiner vielfältigen Beiträge zu Bildung, Forschung und Kultur. Im Jahr 1811 gründete er das nach ihm benannte Joanneum in Graz, das heute eines der ältesten und größten Universalmuseen Österreichs ist. Aus jener Zeit stammt vermutlich auch eine Fluorit-Stufe aus Unterlaussa, die sich noch heute im Museumsbestand befindet.
Über die Jahrhunderte geriet die Fundstelle weitgehend in Vergessenheit, bis sie durch den bekannten Linzer Sammler Rudolf Planitzer in den 1960er-Jahren neu belebt wurde. Planitzer, der Mineralica-Lesern durch seinen Amethystfund im Zillertal (Sonderausgabe 2024) bekannt ist, erkundete die Gegend zusammen mit seiner Frau und dem lokalen Sammler Berghammer.
Im Jahr 1967 entdeckte das Trio erste Hohlräume im Dolomitgestein. Die dabei geborgenen Fluorite zählen zu den besten Handstufen, die jemals dort gefunden wurden. Die meisten Kristalle sind auf Dolomit oder Gutensteiner Kalk aufgewachsen. Eine mineralogisch besonders bemerkenswerte Entdeckung waren jedoch Fluorite, die in Gips eingebettet sind. Das ist ein seltener Fund für diese Region.
Die Fluorite von Unterlaussa zeichnen sich durch eine außergewöhnlich dunkle, purpurviolette Farbe aus. Außerdem sind sie in ihrer Größe deutlich überdurchschnittlich: Die Kristalle übertreffen in Dimension und Ausdruckskraft die Funde vieler anderer Lokalitäten innerhalb des Gutensteiner Kalks.
Kärnten
Der Hocharn, mit 3.254 m der höchste Gipfel der Goldberggruppe, markiert die Grenze zwischen Salzburg und Kärnten. Er lässt sich sowohl vom Fleißtal bei Heiligenblut als auch über Kolm Saigurn oder Bucheben im Raurisertal besteigen. In seiner unmittelbaren Nachbarschaft liegt der Hohe Sonnblick mit der bekannten Wetterwarte sowie dem Zittelhaus, einer Schutzhütte, die auf den Pionier Ignaz Rojacher zurückgeht.
Die geologischen Gegebenheiten des Hocharns sind prädestiniert für spektakuläre Mineralfunde: In den Schwarzschiefern und Gneisen durchziehen Aplitgänge das Gestein, in denen sich große Hohlräume bilden konnten. Diese führten zu außergewöhnlichen Funden von Bergkristall, Rauchquarz, Amethyst und zu einigen der bedeutendsten Fluoritentdeckungen der Ostalpen.
Einer dieser Funde ist untrennbar mit einem Schicksal verbunden: In den späten 1960er-Jahren entdeckte Sebastian Brandstätter, ein Bergbauernsohn aus der Region, die nach ihm benannte „Reiter-Kluft“. Unter seinem Hofnamen „Wastl Reiter“ bekannt, förderte er dort Fluorit-Oktaeder zutage, deren tiefviolette Farbe im gesamten Alpenraum einzigartig ist.
Brandstätter war ein einfacher Mann mit großer Leidenschaft für das Strahlen. Seine Funde verkaufte er meist, um seine Familie zu unterstützen und den Bau eines Hauses zu finanzieren. Am 18. August 1972 brach er erneut zur Kristallsuche auf, kehrte aber nie zurück. Tage später fand man seine Leiche in einem Geröllfeld. Seine Entdeckungen bleiben jedoch als Andenken an einen der leidenschaftlichsten Fluoritsucher der Region erhalten.
Ein weiterer wichtiger Fund datiert auf das Jahr 1982: Georg Kandutsch entdeckte eine Kluft mit rosa Fluorit-Oktaedern, deren Zentren zart fliederfarben gefärbt waren. Diese waren begleitet von Blättercalcit, Bavenit und hellblauen Apatiten. Die Oktaeder erreichten bis zu drei Zentimeter Kantenlänge. Einzelstücke wie ein massiver, dunkelrosa Oktaeder auf Rauchquarz (Fund Rasser/Fink) belegen eindrucksvoll die Qualität dieser Lokalität.
Ein Ausnahmefund stammt aus der Schwarzen Wand. Dort entdeckte der für seine Wulfenit-Sammlung bekannte Sammler Rudolf Hasler aus Bad Bleiberg zwischen 1998 und 2013 insgesamt vier Klüfte mit grünen Oktaedern mit bis zu acht Zentimeter Durchmesser. Die Kristalle weisen eine geätzte Oberfläche auf, die abwechselnd hochglänzende und matte Strukturen zeigt.
Besonders bemerkenswert sind Stufen mit zwei Fluoritgenerationen: grüne Oktaeder als erste Generation, und darauf aufgewachsene violette Kristalle mit Flächenkombinationen aus Kubus und Rhombendode- kaeder. Ein besonders seltenes Stück zeigt sogar gleichzeitig Flächen von Würfel, Rhombendodekaeder und Oktaeder – eine echte mineralogische Rarität. Die meisten Kristalle sitzen auf wasserklaren Nadelquarzen, was ihre Ästhetik zusätzlich unterstreicht.
Ein letzter, ungewöhnlicher Fund stammt aus dem Großen Fleißtal. Dort entdeckte der Ingenieur Worel in den späten 1980er-Jahren intensiv gelbe Fluoritwürfel, die statt der üblichen Oktaeder als Hexaeder auftraten, was für alpine Zerrklüfte eine Rarität darstellt. Die Kristalle erreichten Kantenlängen von bis zu 2 cm. Nur drei Stufen dieses Fundes sind bekannt, was ihn zu einer echten Seltenheit macht.
Salzburg
Unter den Fluoritfundstellen im Bundesland Salzburg nimmt das Weisseck eine herausragende Stellung ein. Zwar gelten rosa Fluorit-Oktaeder aus alpinen Zerrklüften unter Sammlern österreichischer Alpin-Mineralien als besonders reizvoll, da sie nur an wenigen Stellen vorkommen. Im internationalen Vergleich – etwa mit den tiefroten Kristallen des Mont Blanc oder den gigantischen Oktaedern vom Planggenstock – galten die Funde aus den Ostalpen jedoch lange Zeit als weniger beeindruckend. Das Weisseck stellt hier eine bemerkenswerte Ausnahme dar: Durch die außergewöhnliche Größe der Kristalle, ihr intensives Farbspiel und das beträchtliche Ausmaß der Lagerstätte hebt es sich deutlich hervor.
Mit seinen 2.711 Metern liegt der Gipfel des Weisseck im Lungau, der südöstlichsten Region Salzburgs. Die Gipfelregion ist geprägt von karger, alpiner Landschaft – eine stille, weite Szenerie von rauer, ursprünglicher Schönheit. Schon 1859 wurden die dortigen Fluoritvorkommen von Dr. Ludwig Ritter von Köchel in seinem "Werk Die Mineralien des Herzogthumes Salzburg" erwähnt. Einige der historischen Stufen aus dieser Zeit haben bis heute einen festen Platz in den Sammlungen traditionsreicher Naturkundemuseen in Österreich.
Im Laufe der Jahrhunderte wurden immer wieder Hohlräume im Kalk- und Dolomitmarmor des Berges erschlossen, aus denen bedeutende Fluoritstufen geborgen werden konnten. Besonders bekannt wurde in den 1980er Jahren ein Fund am Riedingsee. Dort stieß eine Wiener Sammlergruppe auf eine größere Kluft, die später unter den Namen „Wiener Loch“ oder auch „Kuh-Loch“ bekannt wurde. Der kuriose Beiname bezieht sich auf die Anekdote, eine Kuh sei in eines der von Sammlern gegrabenen Löcher gestürzt – vermutlich ein Gerücht, das eher dazu diente, Vorbehalte gegen Mineraliensammler zu schüren. Tatsächlich war das Sammeln rund um den Riedingsee daraufhin für viele Jahre verboten.
Mineralien zu suchen, würde die Umwelt zerstören – so der Vorwurf. Jedoch befinden sich Mineralien nahezu immer in oberflächennahen Klüften. Werden sie nicht geborgen, können sie durch Erosion, Steinschlag, Lawinen und Frost zerstört werden. So gesehen, ist der Beitrag engagierter Sammler zur Erhaltung solcher Funde nicht zu unterschätzen. Sorgfältig geborgen, tragen die Funde der Mineraliensucher zur wissenschaftlichen Dokumentation geologischer Prozesse bei und können in Museen, Ausstellungen oder im Bildungsbereich als greifbare Zeugnisse der Erdgeschichte, die Neugier und Wissen fördern, genutzt werden.
Das Riedingtal selbst zählt zu den eindrucksvollsten Landschaften der Ostalpen. Über vierzig natürliche Gewässer, wie Seen, Teiche und Tümpel, prägen das Gebiet, das zudem durch eine reiche Tier- und Pflanzenwelt besticht. Der Riedingsee liegt etwa 600 Höhenmeter unterhalb des Gipfels, eingerahmt von steilen, schroffen Felswänden. In der Gegend rund um das „Wiener Loch“ und in weiteren umliegenden Klüften wurden hellgrüne, scharfkantige Hexaeder mit Kantenlängen von bis zu fünf Zentimetern gefunden. Meist sind die Kristallflächen matt, nur wenige Exemplare zeigen den typischen Hochglanz besonders gut erhaltener Fluorite. Daneben traten kleinere, eisblaue Kristalle zutage sowie einige seltene grün-violette Stücke mit Modifikationen zum Rhombendodekaeder – eine außergewöhnliche Kombination, wie sie nur selten beobachtet wird.
Besondere Aufmerksamkeit verdient der Osthang des Weisseck, wo Funde tiefblauer Fluorite unter Kennern für Aufsehen sorgten. Das Gelände ist dort allerdings äußerst instabil. Schon während früherer Grabungen stürzten mehrere Klüfte ein und nur mit Glück blieben beteiligte Sammler unverletzt. Entsprechend wird dieser Bereich heute kaum noch betreten. Die dort entdeckten, monochrom blauen Fluoritkristalle zeichnen sich durch einen besonders reizvollen Kontrast zur gelblich gefärbten Matrix aus. Sie sind häufig mit hellem Calcit vergesellschaftet und stellen so ein ästhetisch wie mineralogisch bemerkenswertes Zusammenspiel dar.
Der wohl bekannteste und bedeutendste Fund am Weisseck gelang im Jahr 1996 den beiden Lungauer "Stoasuchan" Walter Petzelberger und Martin Brunnthaler. Ihre Fundstelle, heute unter dem Namen „Gipfelkluft“ bekannt, befindet sich etwa 50 Meter unterhalb des Gipfels an der Ostseite des Berges. Gemeinsam mit weiteren Sammlern – unter ihnen Reinhold Bacher, dem heutigen Obmann des Lungauer Mineralienvereins – wurde die Kluft über viele Jahre hinweg ohne Einsatz schwerer Maschinen erschlossen. Nur mit Hammer und Meißel wurde ein Stollensystem bis zu 47 Meter tief in den Berg getrieben. Diese herausragende Leistung genießt unter Sammlern höchste Anerkennung.
Die Gipfelkluft gliedert sich in drei Hauptabschnitte. Direkt hinter dem ursprünglichen Mundloch befand sich die erste Kaverne. Dort fanden sich meist kleinere, sehr dunkle und stark angelöste Kristalle. Dieser Bereich wurde später mit Aushubmaterial verfüllt und ist heute nicht mehr zugänglich. Der weitere Verlauf der Kluft wurde über eine schmale, niedrige Kriechstrecke erschlossen. In diesem mittleren Bereich entdeckten die Sammler einige wenige, ausgesprochen klare Fluoritwürfel mit zart bläulichen Zonierungen entlang der Kanten und violetten Zentren. Die Kristalle saßen vereinzelt auf feinen Nadelquarzen. Es existiert nur eine Handvoll dieser besonders ästhetischen Stufen.
Ein etwas später entdeckter Seitengang führte in die zweite Kaverne, die im Juni 2006 von Reinhold Bacher aufgeschlossen wurde. Die Fluorite aus diesem Bereich unterscheiden sich deutlich von denen des mittleren Abschnitts. Sie sind heller, zeigen ein intensives bläulich-violettes Farbspektrum und weisen einen klaren Zonarbau mit hellblauer Außenzone und violettem Kern auf. Die Kristalle sind verwachsen, scharfkantig und wirken durch ihren plastischen Aufbau besonders eindrucksvoll.
Im Frühjahr 2003 wurde schließlich das letzte, steile Stück der Kriechstrecke von herabgestürztem Gestein befreit. Dahinter offenbarte sich die große, über acht Meter tiefe Hauptkaverne. Diese „Schatzkammer“ war von Kristallen in einer Fülle durchzogen wie kein anderer Teil der Gipfelkluft. Besonders charakteristisch sind dort jene markant abgestuften Fluoritwürfel mit Kantenlängen von bis zu 17 Zentimetern – ein Sensationsfund, der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Die besten Stücke stammen aus dem Deckenbereich der Kaverne und überzeugen durch exzellente Oberflächenqualität sowie ein faszinierendes Farbspektrum: von sattem Grün über Blaugrün und intensivem Blau bis hin zu tiefem Violett und Purpur. Eine der hier abgebildeten Stufen, mit einer Kantenlänge von 16 Zentimetern, zählt zu den größten, die dem Autor bekannt sind.
Ergänzend sei ein kleinerer Bereich erwähnt, in dem monochrom grüne Kristalle entdeckt wurden, sowie ein außergewöhnlicher Fund aus einem rund 40 Zentimeter mächtigen Fluoritband. In einem darin eingebetteten Hohlraum konnten fünf Stufen geborgen werden, die in ihrer Klarheit, Lichtdurchlässigkeit und Brillanz bis heute unübertroffen sind.
Und noch immer birgt der Gipfelbereich des Weissecks neue Überraschungen: Immer wieder werden weitere Klüfte entdeckt, in denen sich kugelige Fluorite, Kristallkombinationen aus Hexaeder, Rhombendodekaeder und Oktaeder sowie ästhetisch reizvolle Paragenesen mit Calcit, Quarz und Baryt finden. Die Vielfalt an Farben, Formen und Fundmöglichkeiten scheint an diesem Berg keine Grenzen zu kennen. Sammler aus aller Welt zieht es daher immer wieder zu dieser außergewöhnlichen Fundstelle zurück.
Ein weiteres bedeutendes Fluoritvorkommen befindet sich bei Krimml im Oberpinzgau, am westlichen Ende des Salzachtals. Dort, an der Nordwestseite des Rehrlköpfels, liegt ein aufgelassener Steinbruch, in dem zwischen 1928 und 1935 zunächst Schotter abgebaut wurde. Die Bedeutung der Lagerstätte für Fluorit wurde jedoch erst 1953 erkannt und erstmals wissenschaftlich beschrieben. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg hatte sich eine deutsche Firma für das Areal interessiert. Ob sie an Dolomit, Fahlerz oder Fluorit interessiert war, ist nicht eindeutig geklärt. Die Ausführung und Dimensionierung der Stollen legen jedoch nahe, dass ein industrieller Abbau nie stattgefunden hat.
In den 1950er-Jahren wurde Hugo Ullhofen, ein ehemaliger Schuldirektor aus Neukirchen am Großvenediger, auf die Fundstelle aufmerksam. Er ist bereits durch seine Arbeiten an der berühmten Epidot-Fundstelle Knappenwand im Untersulzbachtal bekannt geworden. In Krimml dokumentierte er seine Funde mit wissenschaftlicher Akribie und trug maßgeblich zur mineralogischen Erschließung des Vorkommens bei. Ab 1965 führten einheimische Sammler die Arbeiten weiter, allerdings fehlte es an Professionalität. Der anfallende Schutt wurde nicht ordnungsgemäß abtransportiert, der Stollen wurde zunehmend unzugänglich und die Qualität der Funde ließ stetig nach. Mitte der 1970er-Jahre kam der Abbau schließlich zum Erliegen.
Ein neuer Versuch wurde 1988 unternommen, als ein eigens gegründeter Verein unter der Leitung von Hans Kammerlander das Ziel verfolgte, den Stollen in ein öffentlich zugängliches Schaubergwerk umzuwandeln. Dabei wurden zwar erneut gute Fluoritstufen entdeckt, doch sie konnten qualitativ nicht an die Funde aus Ullhofens aktiver Zeit anknüpfen. Geologisch liegt das Vorkommen in einer karbonatreichen Gesteinsserie des sogenannten Unterostalpin, die Günther Frasl bereits 1953 als „Krimmler Trias“ beschrieben hatte. Diese Schicht liegt zwischen den nördlich anschließenden Einheiten des Ostalpins und dem südlich gelegenen Tauernfenster. Abgesehen von einem kleineren Vorkommen bei Vorderkrimml sind aus dieser geologischen Einheit keine weiteren Fundpunkte bekannt. Die besten Stufen aus der aktiven Phase unter Hugo Ullhofen zählen noch heute zu den klassischen Fluoriten des Pinzgaus.
Von besonderer Bedeutung ist auch das Gasteinertal im Pongau. Es setzt sich aus dem von Südwesten kommenden Nassfeldtal und dem östlich verlaufenden Anlauftal zusammen, die sich in Böckstein, einem Ortsteil von Bad Gastein, vereinen. Der Hauptfluss des Tals ist die Gasteiner Ache. Geologisch liegt das Tal eingebettet zwischen der Ankogelgruppe mit der 3.360 Meter hohen Hochalmspitze und der Goldberggruppe mit dem 3.254 Meter hohen Hocharn. Beide gehören zum Hauptkamm der Hohen Tauern, einem hochalpinen, teils vergletscherten Gebirgszug. Ein ehemals bis zu einem Kilometer mächtiger Gletscher formte das Gasteinertal, und viele der von ihm transportierten Findlinge aus den Zentralalpen prägen bis heute das Landschaftsbild. Diese spektakuläre Umgebung macht das Tal nicht nur für Mineraliensucher, sondern auch für Wanderer und Naturliebhaber besonders reizvoll.
In der Welt der Fluoritmineralogie nimmt das Gasteinertal eine Sonderstellung ein – ähnlich wie die berühmten grünen Funde von Rudolf Hasler in Kärnten. Während im Alpenraum rosa Oktaeder weit verbreitet sind, treten hier vor allem grüne Kristalle in Erscheinung. Besonders hervorzuheben ist die sogenannte Böckstein-Röhre: ein Druckwassertunnel, der während des Kraftwerksbaus bei Remsach angelegt wurde. In einer bei Laufmeter 1640 entdeckten Kluft fanden die Bergleute scharfkantige, hellgrüne Fluorit-Oktaeder, die isoliert auf kleinen, weißen Milchquarzen saßen. Die meisten Kristalle maßen etwa zwei Zentimeter, einige Ausnahmestücke erreichten über drei Zentimeter Durchmesser.
Ein weiteres bemerkenswertes Vorkommen ist unter den Namen „Hirschau“ oder „Hirschwald“ bekannt. Diese Fundstelle war über Jahrzehnte hinweg vergessen und unter Tonnen von Schutt begraben, den frühere Sammlergenerationen hinterlassen hatten. Erst in den Jahren 2009 und 2010 wurde sie von Reinhold Bacher gemeinsam mit dem jungen Gasteiner Sammler Stephan Weghofer, Hans Leitner, dem Autor und weiteren Unterstützern reaktiviert. Nach aufwändiger Räumung konnte ein hydrothermaler Fluoritgang erneut erschlossen werden. Dabei wurden Kristalle mit bis zu fünf Zentimetern Durchmesser entdeckt, deren Farben von blassem bis intensivem Dunkelgrün reichten. Teilweise waren sie mit hellem Stilbit überzogen, was zu attraktiven Kontrasten auf den Kristallflächen führte.
Obwohl aus Platzgründen nicht alle kleineren Vorkommen oder historischen Einzelstücke Erwähnung finden konnten, gilt das Gasteinertal ohne Zweifel als eines der wichtigsten Fluoritgebiete Österreichs, sowohl in Hinblick auf die Vielfalt als auch auf die Qualität der dort entdeckten Kristalle.
TIROL
Spricht man in Tirol über Mineralien, führt kaum ein Weg am Zillertal vorbei. Berühmt sind die Region und ihre Hochlagen für Amethyst, Eisenrosen, Diopsid und Almandin, all diese und noch viel mehr Mineralien aus der Region zählen zu den großen österreichischen Klassikern. Als bedeutender Fundort für Fluorit gilt im Zillertal besonders der Schrammacher.
Mit seiner markanten Gestalt und einer Höhe von 3.410 Metern ist der Schrammacher der zweithöchste Gipfel des Tuxer Kammes, nach dem nördlich gelegenen Olperer (3.476 m). Ebenfalls im Norden liegt der Fußstein (3.380 m) und im Westen erhebt sich die Sagwandspitze (3.227 m). Diese imposante Bergkulisse bildet nicht nur eine beeindruckende Szenerie, sondern auch ein geologisch wie mineralogisch hochinteressantes Gebiet – ein wahres Eldorado für ambitionierte Sammler.
Die Zillertaler Alpen, heute Teil eines großflächigen Naturparks, beherbergen eine bemerkenswerte Vielfalt seltener Tier- und Pflanzenarten. Ihre Bedeutung reicht daher weit über den landschaftlichen Reiz hinaus: Sie sind ökologisch ebenso wertvoll wie wissenschaftlich relevant, nicht zuletzt wegen ihrer geologischen Eigenheiten.
Geologisch gesehen bestehen die Zillertaler Alpen großteils aus dem sogenannten Zentralgneis des Zillertaler Kerns. Dabei handelt es sich um Orthogneise des ostalpinen Tauernfensters, die im Zuge der Gebirgsbildung aus granitischen Ausgangsgesteinen entstanden. Diese Granite drangen im späten Karbon bis frühen Perm in das ältere Deckgebirge ein und wurden später im Rahmen der alpidischen Orogenese stark metamorph überprägt. Der Zentralgneis bildet die tiefste tektonische Einheit innerhalb des Tauernfensters. Und genau hier finden sich die bedeutendsten Fluoritvorkommen der Region.
Der Schrammacher selbst war Schauplatz eines der spektakulärsten Fluoritfunde der gesamten Ostalpen. Im Jahr 1985 entdeckte Vincent Eller, Sohn eines Bergbauern und heute über 90 Jahre alt, in der rund 600 Meter hohen Nordwestwand des Berges eine Kluft, die ihn für immer in der Geschichte der alpinen Mineralien verankern sollte. Aus dieser Kluft stammt ein Fluorit-Oktaeder von über drei Kilogramm Gewicht und einer maximalen Kantenlänge von mehr als 16 Zentimetern – der bislang größte bekannte Kristall dieser Art aus den Ostalpen. Seine Flächen sind leicht angelöst, doch die Ecken zeigen sich hochglänzend. Durch seine hohe Transparenz kommt das zarte Rosa besonders intensiv zur Geltung, was dem Stück ein fast übernatürliches Strahlen verleiht.
Auch der zweitgrößte bekannte Oktaeder aus den Ostalpen geht auf einen Fund Ellers zurück. Dieser Kristall weist eine eher eisblaue Färbung auf und misst etwa 13 Zentimeter Kantenlänge. Beide Funde stammen aus einem geographisch recht kleinen Bereich rund um den Schrammacher, der seitdem regelmäßig von Stoasuchan – dem österreichischen Pendant zum Schweizer Strahler – begangen wird. Vergleichbare Funde sind dort jedoch bislang ausgeblieben. Die Qualität und Größe der Fluorite, die Vincent Eller aus dem Berg geborgen hat, bleiben bis heute unerreicht.
Was den Schrammacher darüber hinaus so besonders macht, ist die Vielfalt an Farben, die seine Fluorite zeigen. Die Auswahl an bekannten Stufen reicht von intensivem Violett über kühl leuchtende Blautöne, zarte Fliederfarben bis hin zu fast farblosen Kristallen mit rosa Kern. Damit ist er bis heute die einzige Fundstelle in Österreich, an der alpine Zerrklüfte Fluorit-Oktaeder von internationalem Format hervorgebracht haben und so vergleichbar sind mit den berühmten Funden aus der Schweiz oder Frankreich.
Eine weitere bedeutende Fundstelle innerhalb der Zillertaler Alpen ist das Stampflkees. Der Gletscher liegt eingebettet zwischen Schrammacher, Sagwandspitze und Hoher Wand und stellt den zweitgrößten Gletscher des Tuxer Hauptkamms dar. Lediglich der Tuxer Ferner übertrifft ihn an Ausdehnung. Seit dem Ende der sogenannten Kleinen Eiszeit, einer klimatisch besonders kalten Periode, die vom 16. bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts andauerte, befindet sich das Stampflkees kontinuierlich auf dem Rückzug. Sein maximaler Vorstoß ist um das Jahr 1850 dokumentiert, als er bis auf eine Seehöhe von rund 2.250 Metern reichte.
Heute sind viele der einst vergletscherten Flächen eisfrei. In den südwestlich gelegenen Seitenmoränen, nahe des Schrammacherkamms konnten in mineralisierten Spalten und Ausläufern fluoritreicher Gänge grüne Fluorit-Oktaeder geborgen werden. Diese erreichen typischerweise eine Größe von etwa einem bis maximal zwei Zentimetern und sind zumeist von einer dünnen Quarzschicht überzogen. Eine Ausnahme bildet die hier gezeigte Stufe mit einem 26 Millimeter großen Hauptkristall, der völlig frei von Quarz ist. Charakteristisch ist jedoch der Quarzrasen, auf dem die Fluorite aufsitzen. Insgesamt handelt es sich um eine Fundstelle von großer Seltenheit. Nur wenige Stufen wurden bislang geborgen, und diese zählen bis heute zu den Raritäten unter den alpinen Fluoriten.
Erwähnenswert ist auch die Fundstelle bei Obernberg am Brenner. Hierbei handelt es sich um ein historisches Bleibergbaugebiet, in dem Sammler bis heute nicht nur Fluorit, sondern auch reichlich „Beifang“ in Form von Galenit und Cerussit finden können. Zusätzlich treten interessante Paragenesen mit Baryt, Calcit und Hydrozinkit auf. Der Abbau von Blei- und Zinkerzen wurde über Jahrhunderte hinweg jedoch nur sporadisch betrieben. Seit etwa 1920 ist der Bergbau vollständig eingestellt, doch die ersten Aktivitäten dürften bis in die Römerzeit zurückreichen. Weitere belegte Betriebsphasen datieren vom 14. bis 17. Jahrhundert.
Heute wird die Fundstelle ausschließlich von Sammlern aufgesucht. Die über Jahrzehnte angewachsenen Halden sind inzwischen so ausgedehnt, dass man sich mühsam durch den Schutt früherer Generationen graben muss, um im anstehenden Fels erneut fündig zu werden. Die Mineralisation von Fluorit, Sphalerit und Galenit ist an dolomitisierte Kalksteine der Trias gebunden – genauer an die Gesteine der Wetterstein-Formation.
Geologisch ist Obernberg am Brenner von besonderem Interesse, da es sich hierbei nicht um einen klassischen Abschnitt des Wetterstein-Kalkzuges handelt, wie man ihn beispielsweise vom bayerischen Alpenrand bis ins Tiroler Außerfern kennt. Stattdessen liegt hier eine isolierte Scholle triassischer Sedimente innerhalb des kristallinen Grundgebirges der Zentralalpen vor. Das ist eine geologische Ausnahmeerscheinung inmitten der sonst einheitlichen Gesteinsstrukturen der Region.
Diese sogenannte „Zentralalpine Trias-Scholle“ besteht aus dolomitisierter Wetterstein-Formation und bildet das Wirtsgestein der hier auftretenden Fluorit-, Galenit- und Sphalerit-Mineralisationen. Entstanden sind diese karbonatischen Sedimente während der Triaszeit im flachen, warmen Wasser des Tethysmeeres. Dort entwickelten sich großflächige Riffkörper aus Korallen und Schalentrümmern, die im Zuge der alpidischen Gebirgsbildung auf ihre heutige Höhe gehoben wurden.
Der Ort Obernberg selbst liegt im Bezirk Innsbruck-Land, am oberen Ende des Obernbergtals, einem Seitental des Wipptals. Markant schließt das Trogtal mit der imposanten Schwarzen Wand ab, die nicht nur eine landschaftlich beeindruckende Kulisse bildet, sondern auch einen der geologisch ungewöhnlichsten Fluoritfundorte Tirols markiert. Die Fluorite dieser Fundstelle sind durch ein zweistufiges Kristallwachstum gekennzeichnet: Die erste Generation besteht aus violetten Hexaedern, die meist matt und leicht angelöst sind, aber vereinzelt Kantenlängen von über drei Zentimetern erreichen. Auf ihnen wachsen kleinere, vollkommen klare, farblose Kristalle, die entlang der Kanten abgeschrägt sind – eine Form, die Übergänge zum Rhombendodekaeder aufweist. Diese Kombination ist in ganz Österreich einzigartig und verleiht der Fundstelle ihren besonderen Stellenwert unter Sammlern und Mineralogen gleichermaßen.
vorarlberg
In Vorarlberg existiert lediglich eine bedeutende Fundstelle für Fluorit: der Hirschberg. Noch vor wenigen Jahrzehnten war dieser Berg vor allem als Wintersportgebiet bekannt. Staatsmeisterschaften, Europacup-Rennen und FIS-Abfahrten wurden hier ausgetragen. Mit seinen 1.834 Metern Höhe gehört der Hirschberg zu den markanteren Gipfeln des Bregenzerwaldgebirges.
Geografisch zählt das Bregenzerwaldgebirge, gemeinsam mit Teilen der Allgäuer Alpen, zur Region „Bregenzer Wald“, wie sie in der Raumgliederung Österreichs nach Reinhard Mang definiert ist. Es liegt im äußersten Nordwesten der Ostalpen, östlich des unteren Alpenrheintals und südöstlich des Bodensees. Die gesamte Region befindet sich im Bundesland Vorarlberg und nimmt einen Großteil von dessen nördlicher Landeshälfte ein. Auf einer Fläche von rund 830 Quadratkilometern dominieren Gesteine aus Sandstein, Kalkstein und Mergel, die überwiegend aus den geologischen Epochen des Jura, der Kreide und des Tertiärs stammen.
Heute erinnert nur noch wenig an den einst florierenden Skibetrieb, selbst die Sommerrodelbahn wurde mittlerweile eingestellt. Stattdessen erfreut sich das Gebiet zunehmender Beliebtheit bei Tourengehern, Wanderern und nicht zuletzt bei erfahrenen Mineraliensammlern, die die Region auf der Suche nach seltenen Stufen durchstreifen.
Die bisher am Hirschberg geborgenen Fluorite sind vor allem hellgrün gefärbt, gelegentlich mit feinen Zonen entlang der Kristallkanten. Neben diesen typischen Exemplaren wurden auch graublaue Kristalle mit beinahe weißen Randbereichen entdeckt – ein subtiler, aber reizvoller Farbkontrast, der sie unter Kennern besonders begehrt macht. Danksagung
Danksagung
Am Ende dieses Artikels bedankt sich der Autor herzlich bei Christian Hager, Rudolf Watzl, Anton Watzl sen., Gerhard Brandstetter, Herwig Pelckmans und Klemens Mikulaschek für ihre Fotobeiträge – sowie ganz besonders bei den unermüdlichen, bis heute begeisterten Sammlern Rudolf Planitzer und Rudolf Hasler.