Mineralica 2026 - 1 (englisch)

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Diese Ausgabe versammelt drei Reportagen über Fundstellen, die trotz langer Sammlergeschichte noch immer Neues hervorbringen. Im Mittelpunkt stehen seltene Mineralien, aktuelle Funde und teils erstmals veröffentlichtes Bildmaterial.

Wittichen (Schwarzwald) – Frank Oppenländer
Ein Porträt des abgelegenen Seitentals, einst Zentrum des Silber- und Kobaltbergbaus. Der Beitrag dokumentiert einige der seltensten Mineralien des Reviers anhand erstklassiger Exemplare und teils völlig neuer, bislang unveröffentlichter Aufnahmen. Vorgestellt wird zudem die kürzlich bekannt gewordene Fundstelle an der Aichhalder Mühle.

Ishikawa (Präfektur Fukushima, Japan) – Kōta Harihara
Die Pegmatite dieser Stadt zählen zu den reichsten Fundorten Japans für Seltenelementminerale. Für den Beitrag hat der Autor das historische Bergbaugebiet neu erkundet – einen Ort, an dem im Zweiten Weltkrieg nach Uran für ein letztlich nie realisiertes Kernwaffenprogramm geschürft wurde.

Drammen (Südnorwegen) – Máximo Alfonso Rojo, Gabija Maršalkaitė und Adrien Sautier
Die seit Langem für ihre Granate bekannte Region hat einen unerwarteten Fund hervorgebracht: irisierende Andradite mit in Blau, Grün, Violett und Gold schillernden Kristallflächen – die ersten bekannten irisierenden Granate Europas.

Abgerundet wird die Ausgabe durch einen Ausblick auf die kommende Nummer mit einem kurzen Abriss zur Geschichte des Münchner Mineralienhandels Maucher, der nach über hundert Jahren schließt.

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Maximilian H. Schiller

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