Mineralica 2025-1

Tatiana Falkova: Capturing the Beauty of Minerals in Watercolor

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Maximilian Schiller (2025): Tatiana Falkova: Capturing the Beauty of Minerals in Watercolor. Mineralica 2025-1, S. 6–9.

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Maximilian Schiller (2025): Tatiana Falkova: Capturing the Beauty of Minerals in Watercolor. Mineralica online, Februar 2025. https://mineralica.com/a/o6r5g7 (abgerufen am 18. Oktober 2026)

Im exklusiven Interview spricht die aufstrebende Künstlerin Tatiana Falkova über ihre Kunst und ihren kreativen Werdegang. Sie fängt die Schönheit von Mineralien in Aquarellfarben meisterhaft ein und gibt uns Einblick in ihre inspirierende Arbeit.

Tatiana auf der Munich Show 2024
Tatiana Falkova vor zwei ihrer Bilder auf der Munich Show, Oktober 2024. Foto Tatiana Falkova.

Ein exklusives Interview mit Tatiana Falkova auf der Munich Show 2024.

Mineralica: Tatiana, können Sie uns etwas über Ihren Hintergrund erzählen und wie Sie Künstlerin wurden?

Tatiana Falkova: Ich wurde 1971 in Moskau, Russland, geboren. Mein anfänglicher Karriereweg war weit von der Kunstwelt entfernt: Ich habe einen Abschluss als Ingenieurin mit Spezialisierung auf die Automatisierung von Produktionssystemen. Nach der Universität arbeitete ich eine Zeit lang in meinem Fachgebiet. Als ich jedoch ein Kind bekam, begann ich, meiner kreativen Seite nachzugehen, die auf die eine oder andere Weise schon immer in meinem Leben präsent war.

Eine meiner ersten kreativen Beschäftigungen war die Beherrschung der Mosaiktechnik. Ich habe sogar professionell Mosaikkunstwerken und Wandtafeln gestaltet und ausgearbeitet. Im Jahr 2017 erfüllte ich mir dann einen lang gehegten Traum: Ich begann mit Aquarellfarben zu malen. Das habe ich mir selbst beigebracht - durch Online-Kurse, Live-Workshops und viel Übung. Meine ersten Versuche waren einfache Übungen. Ich lernte, fließende Übergänge und Farbfüllungen zu schaffen. Nach und nach verfeinerte ich meine Technik und entwickelte ein tieferes Verständnis für Farben.

Was hat Sie zur Aquarellmalerei als Hauptmedium bewogen?

Aquarellfarben haben einen einzigartigen Zauber. Die Herausforderung besteht darin, das Licht in den Gemälden zu bewahren - denn anders als bei der Öl- oder Acrylmalerei verläuft der Malprozess von hellen Farben zu dunklen. Wenn man einen Bereich zu stark abdunkelt und die Helligkeit bzw. das Licht verliert, kann man es nicht wiederherstellen. Diese Komplexität in Verbindung mit dem Potenzial für die Schönheit hat mich fasziniert.

Wie sind Sie von der allgemeinen Aquarellmalerei zum Hyperrealismus gekommen?

Zu Beginn meines Weges arbeitete ich an Illustrationen für Photostocks (Bilddatenbanken), arbeitete an privaten Aufträgen und illustrierte sogar ein Kinderbuch. Mit der Zeit merkte ich, dass ich mich besonders zu hyperrealistischer Kunst hingezogen fühlte. Ich liebe es, komplexe Texturen wie Holz, Stein und Fell mit präzisen Details einzufangen. Diese akribische Herangehensweise führte mich schließlich zur botanischen Malerei, wo ich die feinen Details von Pflanzen und Blumen darstellen konnte. Ich wurde sogar Mitglied der Gesellschaft der Künstler für botanische Kunst in Russland.

Aquarell auf Papier. Fluorit aus der Minerva Mine, Hardin County, Illinois, USA, 30 x 40 cm.

Was hat Sie dazu inspiriert, mit der Mineralienmalerei zu beginnen?

Vor etwa anderthalb Jahren, im Jahr 2023, führte mich mein Mosaiklehrer Dmitry Romanov, der ein Experte für Mineralien und Geologie ist, in die Welt der Mineralien ein. Ich war sofort von ihrer Schönheit und Vielfalt fasziniert. Jedes Exemplar fühlte sich wie ein Stück Naturkunst an. Ich beschloss, Mineralstufen zu malen, …

In Mineralica 2025-1

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